Umweltbehörde vergibt nun-Auszeichnung für starke Bildungspartner*innen, u. a. an Gut Karlshöhe
Zukunft beginnt mit Bildung – Jahreskonferenz Bildung Nachhaltiger Entwicklung 2025 auf Gut Karlshöhe
Hamburg, 10. Oktober 2025 – Wie Bildung Zukunft gestaltet, war das große Thema der diesjährigen Jahreskonferenz des Hamburger Masterplans 2030 – Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Mehr als 100 Teilnehmende aus Bildung, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft kamen am 9. Oktober auf Gut Karlshöhe zusammen, um über Wirkung, Verantwortung und neue Wege in der Bildungsarbeit zu sprechen.
Bildung lebendig erleben
Eröffnet wurde die Konferenz von Katharina Fegebank, Zweite Bürgermeisterin, Wissenschaftssenatorin und Vorsitzende des Stiftungsrats der Hamburger Klimaschutzstiftung (HKS).
In ihrem Grußwort betonte Fegebank, wie sehr sich frühkindliche Bildung in den letzten Jahrzehnten verändert hat:
Heute sind alle Fachbereiche mitgedacht – und Kinder zeigen uns immer wieder, was echte Neugier und Mut bedeuten. Davon können wir Erwachsenen uns ruhig ein Stück abschneiden.“
Zugleich machte sie deutlich: Bildung für nachhaltige Entwicklung bedeutet Bewegung. Sie lebt von Menschen, die Lust auf Gestaltung haben, von Kooperation und vom Mut, Dinge neu zu denken.
Gemeinsam Verantwortung tragen
Im Mittelpunkt stand der Austausch: Wie gelingt es, Zukunft gemeinsam zu gestalten? Welche Rolle spielen Bildung, Teilhabe und Gerechtigkeit dabei?
Moderiert wurde der Tag von Wiebke Gülcibuk (PHINEO), die den Blick auf Wirkung, Haltung und gesellschaftliche Verantwortung richtete.
Im anschließenden Panel-Talk diskutierten Sonia Octavio, Kajan Luc, Andrea Maus, Olivia Schubert und Samira Eren über die Bedeutung von Vielfalt, Demokratie und lebendigem Engagement.
Veränderung passiert immer aus der Zivilgesellschaft – von unten nach oben. Wir brauchen Räume, um darüber nachzudenken, wie sich Gesellschaft gemeinsam weiterentwickelt.“ ,
so Sonia Octavio. Auch Kajan Luc betonte, wie wichtig es sei, Diversität aktiv zu denken:
Wenn wir uns wieder als Teil der Natur begreifen, verändert sich unser Handeln ganz von selbst.“
Bildung als Haltung
Die Teilnehmenden waren sich einig: Bildung ist mehr als Wissensvermittlung – sie ist ein Prozess, der Empathie, Verantwortung und Selbstwirksamkeit stärkt.
Ich habe heute Denkanstöße bekommen, wie ich meine eigene Arbeit weiterentwickeln kann. Und ich wünsche mir weniger Meckerkultur, mehr Miteinander“,
sagte Samira Eren. Olivia Schubert ergänzte:
So sollte Demokratie sein – offen, kritisch und im Gespräch.“
Wiebke Gülcibuk brachte es im Abschlussgespräch mit Ralf Behrens (BUKEA) auf den Punkt:
Wir sind an vielen Dingen schon dran – das wird uns an solchen Tagen bewusst.“
Behrens betonte, dass der Masterplan BNE ein bewegliches Papier sei:
Er ist kein Katalog zum Abhaken, sondern ein lebendiges Dokument, das sich weiterentwickelt – so wie die Stadt selbst.“
Blick nach vorn:
BNE heißt, nicht stehenzubleiben. Wir müssen Menschen gewinnen, die mitmachen wollen. Denn Zukunft gelingt nur gemeinsam.“
Damit richtete Behrens zum Ende der Veranstaltung den Blick auf die kommenden Jahre bis 2030. Auch für die Hamburger Klimaschutzstiftung bleibt die Jahreskonferenz ein wichtiger Motor:
Gut Karlshöhe ist ein Ort, an dem Bildung lebendig wird – durch Begegnung, Dialog und gemeinsames Handeln. Genau dort beginnt nachhaltige Veränderung.“
Die Pressemitteilung zur Veranstaltung können sie HIER als PDF herunterladen.
Fotos: Angela Simi für die Hamburger Klimaschutzstiftung